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Beitrag der ZGKJPP zur Brandkatastophe in Crans-Montana

Die Ereignisse in Crans-Montana haben viele Menschen tief erschüttert – insbesondere Jugendliche und junge Menschen.

Angst, Verunsicherung, Schlaflosigkeit oder Rückzug sind nach solchen Erfahrungen normale Reaktionen. Jugendliche brauchen jetzt vor allem Schutz, Orientierung und Erwachsene, die ruhig, präsent und verlässlich bleiben.

Besondere Aufmerksamkeit verdienen in diesen Tagen die sozialen Medien. Bilder, Videos oder Gerüchte können Jugendliche unvorbereitet erreichen und stark belasten. Nicht alles, was online geteilt wird, unterstützt die Verarbeitung des Erlebten. Erwachsene sind gefordert, präsent zu sein, Inhalte bewusst zu begrenzen, Gespräche anzubieten und sichere Räume zu schaffen.

Die ZGKJPP möchte Eltern, Betreuungspersonen und Lehrpersonen ermutigen: Zuhören, Dasein und das Ernstnehmen der Gefühle von Jugendlichen ist wichtig. Psychische Reaktionen nach einem Schock sind kein Zeichen von Instabilität, sondern Ausdruck einer natürlichen menschlichen Reaktion auf eine aussergewöhnliche Situation. Jugendliche haben ein Recht auf Schutz – auch vor zu viel, zu frühem und belastendem digitalen Input.

Wir teilen die grosse Trauer um die Verstorbenen, wünschen allen Menschen in Behandlung alles Gute, den engst Betroffenen viel Kraft und Hoffnung und sprechen den zahlreichen Helferinnen und Helfern unsere grosse Dankbarkeit aus.  

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publiziert am 6.1.26 auf Linkedin: ZGKJPP – Zürcher Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie